Wort des Pfarrers

von | Okt 11, 2020

Aktuelle Corona-Schutzkonzepte

Der Kirchenvorstand Unterasbach beschließt einstimmig, mit 7 JA-Stimmen, für die Kirchengemeinde Unterasbach bezüglich der Gottesdienste in der St. Michaelskirche ab 28. Juni 2020 folgendes Schutzkonzept in der Corona-Pandemie (Update 24.06.2020):

„Der Kirchenvorstand Unterasbach hat das Hausrecht in der St. Michaelskirche und setzt die Regeln des Schutzkonzeptes dort durch.
Sicherheitsteam
Der Kirchenvorstand Unterasbach weiß sich verantwortlich für die Gottesdienste und bildet für jeden Gottesdienst ein Sicherheitsteam aus Mitgliedern des Kirchenvorstandes. Sollten die momentanen Regeln für längere Zeit gelten, können auch weitere Gemeindeglieder nach entsprechender Information und Schulung das Sicherheitsteam ergänzen.
Bei jedem Gottesdienst sind mindestens 3 Personen vom Sicherheitsteam anwesend (vor der Kirche am Emporenaufgang, Kircheneingang unten, in der Kirche).
Raum
Die Kirchentüren werden am Anfang und am Ende des Gottesdienstes offengehalten. Hinweise zum Verhalten im Gottesdienst werden durch Schilder (am besten auf Aufstellern) kenntlich gemacht. Das Sicherheitsteam achtet auf die geforderten Abstände vor und in der Kirche, Klebemarkierungen sollen angebracht werden, wenn über 30 Personen zum Gottesdienst zugelassen sind. Die Sitzplätze in der Kirche werden mit Kreppband gekennzeichnet und sind auch durch die bereits vorhandenen Liedblätter kenntlich. Die Empore der St. Michaelskirche wird von wenigen Gottesdienstbesuchern mit den geforderten Abständen genutzt, dabei wird jeweils die erste Bank freigehalten und nur jeweils ein Gottesdienstbesucher darf die kurze Treppe zur Empore benutzen.
Teilnehmende
Die Höchstzahl der Gottesdienstbesuchenden, gemäß der derzeit gültigen Abstandsregeln beim Singen ohne Maske (zwei Meter in jede Richtung, mindestens 4 Meter von Altar entfernt), beträgt bei Belegung der 1., 4., 7. und 10. Reihe unten bei den langen Ständen je zwei Personen und der 1., 4. und 7. Reihe bei den kurzen Ständen je eine Person. Damit können unten 11 Besucher den Gottesdienst feiern. Auf der Empore finden am hinteren langen Stand der Nordseite zwei Personen Platz, an der Wand in der ersten und vierten Bank an der Nordwest-Ecke je eine Person, und auf der 2. und 5. Bank an der Südwest-Ecke jeweils zwei Personen. Damit können 8 Personen auf der Empore den Gottesdienst mitfeiern. Insgesamt können wir unter den derzeitigen Gegebenheiten 19 Plätze, abzüglich 3 Plätze für das Sicherheitsteam, also noch 16 Gottesdienstplätze anbieten.
Es werden nur die markierten Plätze angeboten, es ist aber möglich, dass Ehepaare bzw. zu einem Haushalt gehörende Personen zusammensitzen, sofern sich die Abstände zu den anderen Plätzen nicht verschieben.
Alle Gottesdienstbesuchenden tragen beim Weg zum Platz und aus der Kirche hinaus Nase-Mundbedeckung, die selbst mitgebracht werden soll oder gegen eine Spende erhältlich ist.
Normalerweise werden nicht mehrere Gottesdienste hintereinander gefeiert. Sollte sich eine Kasualie anschließen, wird vorher desinfiziert.
Eine Anmeldung der gesunden Gemeindeglieder vor dem Gottesdienst ist notwendig und ist möglich während der Bürostunden des Pfarramtes am Mittwoch und Freitag von 09.00 Uhr bis 10.30 Uhr.
Desinfektion
Das Sicherheitsteam hält Desinfektionsmittel an den Kircheneingängen jeweils auf einem Stuhl oder einem kleinen Tisch vorrätig. Die Türklinken und die liturgischen Gegenstände werden desinfiziert. Mikrofone werden nicht verwendet. Das Sicherheitsteam achtet ebenso darauf, dass durch Desinfektion keine Materialschäden verursacht werden.
Gottesdienst
Die Gottesdienste finden in einer verkürzten Form statt. Kurzer Gemeindegesang wird durch Liedblätter ermöglicht. Die Kollekte am Ausgang wird je zur Hälfte für Klingelbeutel und für Kollekte verbucht. Wenn sich eine Kasualie an den Gottesdienst anschließt, wird eine ca. 30minütige Pause eingehalten und die Kirche gründlich gelüftet.
Das Heilige Abendmahl werden wir in den nächsten Wochen nicht in der Kirche feiern.
Abschließende Bestimmungen
Der oder die Liturg/-in amtieren nur vom Altar aus. Das Sicherheitsteam weist alle auf die geltenden Regeln hin und moderiert ein geordnetes Betreten der Kirche, einen regelkonformen Gottesdienstverlauf sowie ein sicheres Verlassen der Kirche.“
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Hygieneschutzkonzept der Kirchengemeinde Unterasbach für das Gemeindehaus Unterasbach 100
Der Kirchenvorstand Unterasbach beschließt einstimmig, mit 7 JA-Stimmen, in seiner Sitzung am 24.6.2020 folgendes Konzept für die Nutzung des Gemeindehauses in Zeiten der Gültigkeit der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung:

  1. Das Gemeindehaus steht für Veranstaltungen, die vom Staat erlaubt sind, ab sofort wieder zur Verfügung, sofern dieses Hygieneschutzkonzept befolgt wird. Dafür ist die Leitung der Veranstaltung verantwortlich. Sie kann weitere Personen mit der Durchführung beauftragen und verpflichtet sich, ein Hygieneschutzkonzept für die jeweilige Veranstaltung schriftlich zu erstellen, in Papierform mitzuführen und auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen. Sie ist dafür verantwortlich, dass dieses Hygieneschutzkonzept mit den jeweiligen Vorgaben der Behörden übereinstimmt. Die Leitungsperson übt während der Veranstaltung das Hausrecht aus in dem Sinne, dass sie Personen, die sich nicht an dieses Hygieneschutzkonzept halten, aus dem Haus weist.
  2. Personen mit Erkältungssymptomen sind nicht zugelassen.
  3. Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19 Falles unter den Teilnehmenden zu ermöglichen, sind die Kontaktdaten der Teilnehmenden (Name, Vorname, Wohnort, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Zeitraum des Aufenthaltes/ Kursdauer) zu dokumentieren und auf Anforderung den zuständigen Gesundheitsbehörden zu übermitteln. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten müssen zu diesem Zweck einen Monat aufbewahrt werden. Der Leitende der Veranstaltung hat die Teilnehmenden bei Erhebung der Daten entsprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 DS-GVO in geeigneter Weise über die Datenverarbeitung zu informieren.
  4. Die Regelungen der aktuell gültigen BayIfSMV, einschlägiger Allgemein- und ggf. Einzelverfügungen sowie bereits für die Art der Veranstaltung existierende Hygienekonzepte sind zu beachten und gehen im Zweifelsfall diesem Hygienekonzept vor.
  5. Veranstaltungen, die Körperkontakt erfordern, sind untersagt oder müssen durch die zuständige Behörde ausdrücklich genehmigt werden.
  6. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1 ½ Metern zwischen den Teilnehmern vor, während und nach der Veranstaltung ist zu beachten. Soweit während einer Veranstaltung der Mindestabstand unterschritten werden muss, ist auch während der Veranstaltung ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz von allen Teilnehmern zu tragen und sind ggf. weitere erforderliche Hygienemaßnahmen zu beachten.
  7. Es soll keine Gruppenbildung vor, während oder nach der Veranstaltung stattfinden.
  8. Eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung ist bei Ankunft und beim Verlassen sowie auf den Gängen des Veranstaltungsortes zu tragen.
  9. Es erfolgt kein Austausch von Arbeitsmaterialien, das Berühren derselben Gegenstände ist möglichst zu vermeiden.
  10. Der Veranstaltungsraum ist regelmäßig zu lüften (mindestens 10 Minuten je volle Stunde).
  11. Am Eingang des Gemeindehauses ist die Möglichkeit zur Desinfektion der Hände gegeben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich in den Toiletten die Hände zu waschen.
  12. Türklinken, Arbeitstische und nicht verbrauchte, wiederverwendbare Arbeitsmaterialien – soweit diese vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden – werden nach dem Gebrauch desinfiziert.
  13. Die Toiletten im Gemeindehaus dürfen jeweils nur von einer Person betreten werden.
  14. Jede Veranstaltung muss im Pfarrbüro angemeldet werden (Tel. 09834-266). Es findet immer nur eine Veranstaltung im Gemeindehaus statt. Wer eine Veranstaltung im Gemeindehaus durchführt, erhält eine Ausfertigung dieses Hygieneschutzkonzeptes.
  15. Um die erforderlichen Mindestabstände während der Veranstaltungen einzuhalten, gilt bei der Nutzung des Gemeindesaales die Obergrenze von 10 Personen.
  16. Veranstaltungen mit Bewirtung, auch durch externe Gastronomen, sind zurzeit im Gemeindehaus nicht möglich. Eine Benutzung der Küche durch den Veranstalter kann ebenfalls nicht erlaubt werden.
  17. Zurzeit wird das Gemeindehaus Unterasbach nicht außerkirchlichen Nutzern überlassen.
  18. Dieses Schutz- und Hygienekonzept wird sichtbar im Gemeindehaus ausgehängt.

 

Unterasbach, 24. Juni 2020

Der Kirchenvorstand

 

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Der Kirchenvorstand Unterasbach beschließt einstimmig, mit 7 JA-Stimmen, für den kirchlichen Friedhof Unterasbach ab 24. Juni 2020 folgendes Schutzkonzept in der Corona-Pandemie:

„Der Kirchenvorstand Unterasbach hat als Träger das Hausrecht im Friedhof St. Michael und setzt die Regeln des Schutzkonzeptes dort durch. Für Bestattungen gelten die Regeln für Gottesdienste im Freien, nachdem die Leichenhalle weiterhin geschlossen bleibt.

Bei einer Trauerfeier im Freien dürfen 50, höchstens aber 100 Personen unter Einhaltung der Abstandsgrenzen von 1, 5 Metern zwischen den Personen teilnehmen. Wenn die staatlichen Vorgaben zur Höchstzahl des Teilnehmerkreises weiter gelockert werden, müssen trotzdem immer die Mindestabstände von 1,5 Metern beachtet werden. Die Fläche des Friedhofes St. Michael in Unterasbach beträgt in unteren Teil ca. 1.200 qm. Danach bestimmt sich die Höchstzahl der Teilnehmenden an einer Bestattung.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei der Trauerfeier im Freien wird empfohlen, ist aber nicht Pflicht.

Besondere Aufmerksamkeit ist auf die Wahrung der nötigen Abstände zu richten beim Weg zum Grab sowie für den persönlichen Abschied am Grab. Je nach Lage des Grabes ist eine Einbahn-Regelung vorzusehen und kenntlich zu machen. Sind die Verhältnisse am Grab eng, muss abgewartet werden, bis die vorherigen Personen vom Grab wieder weggegangen sind.

Desinfektionsmöglichkeiten werden an den beiden Eingängen durch die Kirchengemeinde angeboten. Während der Beerdigungen bleiben die Eingangstüren zum Friedhof geöffnet, um die Berührung der Klinken zu vermeiden.

Durch Aufsteller wird auf den notwendigen Abstand von 1,5 Metern hingewiesen. Das Mikrofon ist nur von einer Person zu benutzen. Die Schaufel für den Erdwurf ist nur vom jeweiligen Liturgen zu benutzen und anschließend von dem Bestatter wegzustellen.

Weihwassergaben bei katholischen Bestattungen am offenen Grab sind nur von einer Person durchzuführen.

Alle derzeit gültigen staatlichen und kommunalen Richtlinien sind Bestandteil dieses Schutzkonzeptes.

Unser kirchlicher Friedhof ohne Benutzungszwang für hoheitliche Tätigkeiten überträgt dem jeweiligen Bestatter mit seinem Personal die Verantwortung für alle von ihnen durchgeführten Tätigkeiten. Dies betrifft die Leichenbeförderung innerhalb des Friedhofs, die Bestellung der Sargträger, das Herrichten (Ausheben, Verfüllen und Schließen) des Grabes sowie das Versenken des Sarges. Hierzu hat der Bestatter für die Umsetzung und Einhaltung des Corona-Sicherheitskonzepts zu sorgen. Dies muss jeweils mit dem Bestatter vorher vereinbart werden. Dazu wird dem Bestatter dieses Corona-Sicherheitskonzept vorgelegt, wobei der Bestatter eine Erklärung unterzeichnet, dass er das Sicherheitskonzept für den Friedhof Unterasbach erhalten hat, und dass er sich verpflichtet, für dessen Umsetzung und Kontrolle zu sorgen und zu haften.

Auch bei nicht-evangelischen Bestattungen trägt die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Unterasbach Verantwortung für die Einhaltung der Corona-Sicherheitsbestimmungen. Deren Umsetzung und Kontrolle kann die Kirchengemeinde allerdings delegieren, bzw. vertraglich übertragen, hat aber trotzdem die Pflicht zu kontrollieren, ob die Aufgaben durch den jeweiligen Bestatter ordnungsgemäß wahrgenommen werden.“

 

 

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Der Kirchenvorstand Oberasbach beschließt für die Kirchengemeinde Oberasbach bezüglich der Gottesdienste in der St. Wolfgangskirche ab 28. Juni 2020 einstimmig,

mit 4 JA-Stimmen, folgendes Schutzkonzept in der Corona-Pandemie (Update 24.06.2020):

„Der Kirchenvorstand Oberasbach hat das Hausrecht in der St. Wolfgangskirche und setzt die Regeln des Schutzkonzeptes dort durch.

Sicherheitsteam

Der Kirchenvorstand Oberasbach weiß sich verantwortlich für die Gottesdienste und bildet für jeden Gottesdienst ein Sicherheitsteam aus Mitgliedern des Kirchenvorstandes. Sollten die momentanen Regeln für längere Zeit gelten, können auch weitere Gemeindeglieder nach entsprechender Information und Schulung das Sicherheitsteam ergänzen. Bei jedem Gottesdienst sind mindestens 3 Personen vom Sicherheitsteam anwesend (vor der Kirche, Ausgang, in der Kirche).

Raum

Die Kirchentüre wird am Anfang und am Ende des Gottesdienstes offengehalten. Hinweise zum Verhalten im Gottesdienst werden durch Schilder (am besten auf Aufsteller) kenntlich gemacht. Das Sicherheitsteam achtet auf die geforderten Abstände vor und in der Kirche, Klebemarkierungen sollen angebracht werden, wenn über 30 Personen zum Gottesdienst zugelassen sind.

Die Sitzplätze in der Kirche werden mit Kreppband gekennzeichnet und sind auch durch die bereits vorhandenen Liedblätter kenntlich. Die Empore der St. Wolfgangskirche wird nur vom Organisten und dem Sicherheitsteam mit den geforderten Abständen genutzt.

Teilnehmende

Die Höchstzahl der Gottesdienstbesuchenden, gemäß der derzeit gültigen Abstandsregeln bei Singen ohne Maske (zwei Meter in jede Richtung, mind. 4 Meter vom Altar entfernt), beträgt bei Belegung der 1., 4., 7. und der 10. Bankreihe auf der Kanzelseite 8 Personen und auf der Lesepultseite 4 Personen, die aber jeweils noch weitere Personen aus der Hausgemeinschaft neben sich sitzen haben können. Damit ergibt sich eine variable Höchstzahl der Gottesdienstbesucher.

Ehepaare bzw. zu einem Haushalt gehörende Personen können auf der 1., 4., 7. und 10. Bankreihe der Lesepultseite Platz finden (Familienbänke).

Alle Gottesdienstbesuchenden tragen beim Weg zum Platz und wieder nach draußen Nase-Mundbedeckung, die selbst mitgebracht werden soll oder gegen eine Spende erhältlich ist.

Normalerweise werden nicht mehrere Gottesdienste hintereinander gefeiert. Sollte sich eine Kasualie anschließen, wird vorher desinfiziert.

Eine Anmeldung der gesunden Gemeindeglieder vor dem Gottesdienst ist notwendig und ist möglich bis Freitagabend um 18.00 Uhr in Obenbrunn bei Kirchenvorsteherin Frau Carola Föttinger sowie in Oberasbach bei Kirchenvorsteher Herrn Jürgen Kanzler und Kirchenvorsteher Herrn Alexander Beck.

Desinfektion

Das Sicherheitsteam hält Desinfektionsmittel am Kircheneingang auf einem Stehtisch vorrätig. Die Türklinken und die liturgischen Gegenstände werden desinfiziert. Mikrofone werden nicht verwendet. Das Sicherheitsteam achtet ebenso darauf, dass durch Desinfektion keine Materialschäden verursacht werden.

Gottesdienst

Die Gottesdienste finden in einer verkürzten Form statt. Kurzer Gemeindegesang wird durch Liedblätter ermöglicht. Die Kollekte am Ausgang wird je zur Hälfte für Klingelbeutel und für Kollekte verbucht. Wenn sich eine Kasualie an den Gottesdienst anschließt, wird eine ca. 30minütige Pause eingehalten und die Kirche gründlich gelüftet.

Das Heilige Abendmahl werden wir in den nächsten Wochen nicht in der Kirche feiern.

Abschließende Bestimmungen

Der oder die Liturg/-in amtieren nur vom Altar aus. Das Sicherheitsteam weist auf die geltenden Regeln hin und moderiert ein geordnetes Betreten der Kirche, einen regelkonformen Gottesdienstverlauf sowie ein sicheres Verlassen der Kirche.“

 

 

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Hygieneschutzkonzept der Kirchengemeinde Oberasbach

für das Gemeindehaus Oberasbach 31

Der Kirchenvorstand Oberasbach beschließt einstimmig, mit 4 JA-Stimmen, in seiner Sitzung am 24.6.2020 folgendes Konzept für die Nutzung des Gemeindehauses in Zeiten der Gültigkeit der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung:

  1. Das Gemeindehaus steht für Veranstaltungen, die vom Staat erlaubt sind, ab sofort wieder zur Verfügung, sofern dieses Hygieneschutzkonzept befolgt wird. Dafür ist die Leitung der Veranstaltung verantwortlich. Sie kann weitere Personen mit der Durchführung beauftragen und verpflichtet sich, ein Hygieneschutzkonzept für die jeweilige Veranstaltung schriftlich zu erstellen, in Papierform mitzuführen und auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen. Sie ist dafür verantwortlich, dass dieses Hygieneschutzkonzept mit den jeweiligen Vorgaben der Behörden übereinstimmt. Die Leitungsperson übt während der Veranstaltung das Hausrecht aus in dem Sinne, dass sie Personen, die sich nicht an dieses Hygieneschutzkonzept halten, aus dem Haus weist.
  2. Personen mit Erkältungssymptomen sind nicht zugelassen.
  3. Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19 Falles unter den Teilnehmenden zu ermöglichen, sind die Kontaktdaten der Teilnehmenden (Name, Vorname, Wohnort, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Zeitraum des Aufenthaltes/ Kursdauer) zu dokumentieren und auf Anforderung den zuständigen Gesundheitsbehörden zu übermitteln. Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten müssen zu diesem Zweck einen Monat aufbewahrt werden. Der Leitende der Veranstaltung hat die Teilnehmenden bei Erhebung der Daten entsprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 DS-GVO in geeigneter Weise über die Datenverarbeitung zu informieren.
  4. Die Regelungen der aktuell gültigen BayIfSMV, einschlägiger Allgemein- und ggf. Einzelverfügungen sowie bereits für die Art der Veranstaltung existierende Hygienekonzepte sind zu beachten und gehen im Zweifelsfall diesem Hygienekonzept vor.
  5. Veranstaltungen, die Körperkontakt erfordern, sind untersagt oder müssen durch die zuständige Behörde ausdrücklich genehmigt werden.
  6. Die Einhaltung eines Mindestabstands von 1 ½ Metern zwischen den Teilnehmern vor, während und nach der Veranstaltung ist zu beachten. Soweit während einer Veranstaltung der Mindestabstand unterschritten werden muss, ist auch während der Veranstaltung ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz von allen Teilnehmern zu tragen und sind ggf. weitere erforderliche Hygienemaßnahmen zu beachten.
  7. Es soll keine Gruppenbildung vor, während oder nach der Veranstaltung stattfinden.
  8. Eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung ist bei Ankunft und beim Verlassen sowie auf den Gängen des Veranstaltungsortes zu tragen.
  9. Es erfolgt kein Austausch von Arbeitsmaterialien, das Berühren derselben Gegenstände ist möglichst zu vermeiden.
  10. Der Veranstaltungsraum ist regelmäßig zu lüften (mindestens 10 Minuten je volle Stunde).
  11. An den Eingängen des Gemeindehauses ist die Möglichkeit zur Desinfektion der Hände gegeben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich in den Toiletten die Hände zu waschen.
  12. Türklinken, Arbeitstische und nicht verbrauchte, wiederverwendbare Arbeitsmaterialien – soweit diese vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden – werden nach dem Gebrauch desinfiziert.
  13. Die Toiletten im Gemeindehaus dürfen jeweils nur von einer Person betreten werden.
  14. Jede Veranstaltung muss im Pfarrbüro angemeldet werden (Tel. 09834-266). Dabei wird darauf geachtet, dass parallel stattfindende Veranstaltungen zu unterschiedlichen Zeiten beginnen und enden. Wer eine Veranstaltung im Gemeindehaus durchführt, erhält eine Ausfertigung dieses Hygieneschutzkonzeptes.
  15. Um die erforderlichen Mindestabstände während der Veranstaltungen einzuhalten, gelten folgende Obergrenzen bei der Nutzung der Räume:
  • Gemeindesaal – 15 Personen plus 5 Personen im hinteren, abgetrennten Teil
  • Probenraum des Posaunenchores – 12 Personen
  1. Veranstaltungen mit Bewirtung, auch durch externe Gastronomen, sind zurzeit im Gemeindehaus nicht möglich. Eine Benutzung der Küchen durch den Veranstalter kann ebenfalls nicht erlaubt werden.
  2. Zurzeit wird das Gemeindehaus Oberasbach nicht außerkirchlichen Nutzern überlassen.
  3. Dieses Schutz- und Hygienekonzept wird sichtbar in den Räumen des Gemeindehauses ausgehängt.

 

Oberasbach, 24. Juni 2020

Der Kirchenvorstand

 

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20.05.2020

Der Gemeindebrief (April – Juni 2020) für die Kirchengemeinden Oberasbach und Unterasbach ist nun erschienen und wird voraussichtlich noch vor den ersten Gottesdiensten an die Haushalte verteilt. Wir bitten um Beachtung!

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07.05.2020

Gottesdienste in der St. Michaelskirche Unterasbach und in der

St. Wolfgangskirche Oberasbach wieder ab Sonntag Exaudi, 24. Mai 2020!

Sehr geehrte, liebe Gemeindeglieder,

 

wir freuen uns sehr, dass ab dem 24. Mai 2020 in unseren Kirchen wieder Gottesdienste gefeiert werden können.

 

Gottes Wort trägt unser Leben, es stärkt unseren Glauben, es ermutigt uns und gibt uns Freude und Hoffnung.

Die letzten Wochen waren eine sehr herausfordernde Zeit für das kirchliche Leben in unseren Gemeinden. Völlig unerwartet haben uns die massiven Beschränkungen getroffen, die wir nun hoffen, hinter uns zu lassen.

Wir dürfen bei all dem was wir schmerzlich vermisst haben, dankbar sein, dass die Corona-Pandemie nicht noch schlimmere Ausmaße angenommen hat, dass die Verantwortlichen in Politik, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft konstruktiv zusammengearbeitet und mit hervorragendem Einsatz zu dem heutigen Ergebnis beigetragen haben. Nicht zuletzt danken wir Gott, der uns in seiner Güte und Treue erhält und immer wieder neue Wege öffnet, die wir zuversichtlich und getrost gehen dürfen.

Geduld wird weiterhin nötig sein, aber die Freude an unserem erlösenden Gott darf die Grundmelodie unseres Lebens bleiben, nicht weil alles leicht ist, sondern weil wir in unserem Herrn Jesus Christus einen allmächtigen und guten Hirten an unserer Seite haben.

 

Wir sind für den Wiederbeginn der Gottesdienste an strenge Auflagen gebunden. Dazu verweisen wir auf die in den Schaukästen ausgehängten und nachfolgend auf der Homepage zu findenden Schutzkonzepte.

 

Hier nur in aller Kürze das Wichtigste:

  • Nur Gesunde, die auch nicht unter Quarantäne gestellt sind, dürfen den Gottesdienst besuchen!
  • Gottesdienstbesuch nur nach vorheriger Anmeldung in eigener Kirche (Anmeldung in Oberasbach bis Freitagabend 18.00 Uhr bei Kirchenvorsteher Jürgen Kanzler und Alexander Beck, für Obenbrunn bei Kirchenvorsteherin Carola Föttinger. Anmeldung in Unterasbach während der Bürostunden Mittwoch und Freitag von 09.00 Uhr bis 10.30 Uhr im Pfarramt, Tel. 09834/266)
  • Mindestabstände einhalten (1,5 m vor und 2,0 m in Kirche)
  • Maskenpflicht in der Kirche
  • Händedesinfektionsmittel am Kircheneingang
  • Nur markierte Plätze einnehmen
  • Den Anweisungen des Sicherheitsteams Folge leisten.

 

Das sind unsere Gottesdiensttermine:

Sonntag, 24.05., 9 Uhr in Unterasbach und um 10 Uhr in Oberasbach,

Pfingstsonntag, 31.05., 9 Uhr in Oberasbach und um 10 Uhr in Unterasbach,

Pfingstmontag, 01.06., 9 Uhr in Unterasbach und um

10 Uhr in Oberasbach

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11.04.2020

Ostergruß

 

„Es ist das Befreiende von Karfreitag und Ostern, dass die Gedanken weit über das persönliche Geschick hinausgerissen werden zum letzten Sinn alles Lebens, Leidens und Geschehens überhaupt, und dass man eine große Hoffnung hat.“ Dietrich Bonhoeffer, der vor 75 Jahren als Zeuge des Herrn Jesus Christus im Widerstand gegen Hitler hingerichtet wurde, wusste und hatte eine große Hoffnung.

Diese Hoffnung richtet sich auf den, der sagt: „ICH bin die Auferstehung und das Leben!“ (Johannesevangelium 11,25). Jesus Christus ist auferstanden. Und ER hat Leben. Auch für uns. Das macht Ostern zum Fest des Lebens. Wir freuen uns an den Zeichen des Lebens, die der Frühling in unsere Gärten und Felder und Wälder zaubert. Überall sehen wir frisches Grün und bunte Farben. Aber das Erwachen der Schöpfung ist nur das Abbild. Das eigentliche Leben ist in Christus und kommt von Christus. Ostern ist ein Hoffnungsfest. Das Leben durch den Tod hindurch   ist in Jesus Christus da. Und im Glauben spüren wir es dankbar und tröstlich, auch und gerade jetzt in diesen außergewöhnlichen Zeiten der Corona-Pandemie. Aber wir wissen sehr wohl, dass wir heute noch kein unbeschwertes Leben in grenzenloser Vollendung haben.

Darum setzt Jesus zu der österlichen Botschaft noch eine Wegbeschreibung für uns hinzu: „ICH bin die Auferstehung und das Leben. Wer an MICH glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt!“ Jesus ist auferstanden. Und im Glauben an IHN  gehen wir auf unsere eigene, ganz persönliche Auferstehung zu. Das Leben durch den Tod hindurch ist da. Wir freuen uns von Herzen daran. Und im kindlichen Vertrauen auf Jesus Christus  gehen wir jeden Tag ein kleines Stückchen auf die Vollendung des ganz erfüllten, ewigen Lebens zu.

Ostern durchbricht den Alltag. Wir bekommen eine Perspektive auf das Ziel unseres Lebens. Es geht nicht zugrunde. Es bleibt nicht unvollkommen. Es wird heil und herrlich, denn der Glaube bringt uns an die Lebensquelle, bringt uns zu dem auferstandenen HERRN JESUS CHRISTUS.

Nach dem Osterfest kommt wieder der Alltag. Aber im Glauben fallen wir nicht zurück, sondern wir bleiben auf dem Lernweg zum vollendeten Leben. Dieser Weg hat auch schwierige Abschnitte. Aber alle, die unterwegs sind zu Jesus Christus, dem Leben in Person, können bestätigen: „Dieser Weg ist wunderbar, ich könnte mir keinen anderen mehr vorstellen!“

Gesegnete Ostern! Der HERR ist auferstanden! ER ist wahrhaftig auferstanden!

 

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Möge der auferstandene Herr Jesus Christus Ihnen mit Seiner Kraft des unbesiegbaren Lebens nahe sein und Sie durch diese schwierigen Zeiten als ein guter Hirte hindurchtragen!

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr

Manfred Schmitt, Pfarrer

 

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06.04.2020

Gedanken zur Karwoche

Die Karwoche ist eine stille Woche. Während der Corona-Krise ist so Vieles anders. Einiges ist bedrückend. Aber es gibt auch ganz neue Chancen. Gerade weil nicht alles möglich ist, kann das, was oft von den vielen Unternehmungen überlagert wurde, wieder neu hervorkommen und Kraft gewinnen.

Dies gilt auch und ganz besonders für ein bewusstes Erleben der Karwoche. Mit dem Palmsonntag beginnt sie. Jerusalem platzt beim Einzug Jesu aus allen Nähten. „Hosianna“ rufen die Leute voller Begeisterung. Das ist der Hilferuf an den Messias. Wir sehnen uns nach Befreiung, nach dem Heil, nach dem echten, unbeschwerten Leben.

Doch die Stimmung kippt innerhalb weniger Tage. Am Gründonnerstag wäscht der König aller Könige Seinen Jüngern die Füße und wandelt für die Kirche das Passahmahl zum Heiligen Abendmahl, das im Glauben an Jesus: Vergebung und Gnade schenkt. Diese Güter kosten Jesus das Leben: ER wird verraten, gefangen genommen, vom eigenen Jünger verleugnet.

Am Karfreitag geschieht das Unbegreifliche: Jesus, der Gottessohn und Menschensohn, wird vor dem Hohen Rat und dem römischen Statthalter Pontius Pilatus verhört, verhöhnt, verurteilt, gefoltert und muss den Querbalken des Kreuzes selbst zum Hinrichtungsort Golgatha tragen. Dort wird Jesus ans Kreuz genagelt. Der Schuldspruch über dem Querbalken lässt die Schaulustigen wissen: „Jesus von Nazareth, König der Juden“. Nur ganz wenige halten noch zu ihm. Die Masse ist voller Spott und Hass. Jesus leidet unendliche Qualen. Aber die Liebe zu einer in der Sünde verlorenen Menschheit lässt ihn selbst die Trennung von Seinem Vater im Himmel durchhalten. Die Sonne verfinstert sich. Jesus stirbt. Was nun?

Für die Jünger Jesu bricht nicht nur die Welt zusammen, sondern auch ihr Himmel ein. Sie verstecken sich, haben Todesangst. Andere sind noch handlungsfähig. Josef von Arimathäa erbittet sich von Pilatus den Leichnam Jesu. Drei Frauen bereiten Öle und Salben vor, um Jesus die letzte Ehre zu erweisen. Der Karsamstag ist der stille Tag der Grabesruhe Jesu.

Wäre mit dem Ende der Karwoche alles aus, wollte ich nichts davon hören. Aber die Karwoche findet eine Fortsetzung, mit der kein Mensch gerechnet hat. Erst das Osterfest setzt die Karwoche in das rechte Licht: Jesus ist nicht gescheitert; ER nimmt meinen Tod auf SICH, damit ich leben darf!

 

Mit herzlichen Segenswünschen für die Karwoche

Ihr Manfred Schmitt, Pfarrer

 

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30.03.2020

Liebe Gemeindeglieder in unseren Kirchengemeinden Oberasbach-Obenbrunn und Unterasbach-Frickenfelden!

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Die Rücksicht auf den Anderen und die Vorsorge für die eigene Gesundheit erfordern es, voneinander Abstand zu halten. Das fühlt sich sehr merkwürdig an, tut weh und kann immer wieder Angst und Beklemmung auslösen.

Für unser kirchliches Leben vor Ort hat das traurige Folgen: Gottesdienste können nicht stattfinden, nicht einmal in der Karwoche und an Ostern. Auch die Konfirmation musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Posaunenchöre, Kindergottesdienstteam und Hauskreis können sich nicht mehr treffen. Selbst der Kirchenvorstand ist zurzeit nur telefonisch und per Mail in Kontakt.

Aber nicht alles ist unterbunden. Das Pfarramt ist telefonisch und über das Internet zu erreichen, um Fragen zu klären oder Sorgen auszusprechen.

Es ist einfach schön, wenn zurzeit Choräle von Mitgliedern unserer Posaunenchöre aus den Wohnzimmerfenstern über die Häuser und Straßen erschallen. Für die Kinder wollen wir zu Ostern noch etwas auf die Homepage stellen.

In den Schaukästen am Pfarramt, bei der St. Michaels-Kirche in Unterasbach sowie bei der St. Wolfgang-Kirche in Oberasbach und (eingeschränkt) an der Kapelle Frickenfelden sind aktuelle Hinweise und Gedanken zu finden. Und die Homepage der Kirchengemeinde wird momentan ganz besonders wichtig. Bitte nutzen Sie die Homepage für Informationen und auch für das geistliche Leben, wie zum Beispiel über den Link zu dem „Geistlichen Begleiter durch die Passionszeit“ sowie dem „Geistlichen Begleiter durch die Karwoche und die Ostertage“ von Pfarrer Martin Fromm, die er uns freundlicherweise online zur Verfügung stellt, damit wir während der Passionszeit und des Osterfestes zuhause ohne Schwierigkeiten Andachten feiern können, die uns der Güte, Liebe und Treue unseres Heilandes Jesus Christus versichern.

 

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Das ist wahr. Aber während unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, hat sich an den Möglichkeiten unseres Herrn Jesus Christus nichts geändert. ER sitzt zur Rechten Gottes. IHM ist übergeben alle Gewalt im Himmel und auf der Erde. ER ist der treue Heiland, der unsere Last und Schuld am Kreuz überwunden hat. ER ist der Sieger von Ostern, die Quelle des Lebens für heute und die Zukunft und durch den Tod hindurch in alle Ewigkeit. Daran hat sich nichts geändert. Darum gehen wir auch in diesem Corona-Jahr 2020 dankbar und andächtig durch die Passionszeit und feiern getrost und zuversichtlich und fröhlich das Osterfest. Auch 2020 ist ein Jahr des HERRN Jesus Christus!

Ihr

Manfred Schmitt, Pfarrer

PS.: Bitte weisen Sie auch andere Gemeindeglieder auf unsere Homepage hin! Sie ist leicht zu erreichen über Dekanat Gunzenhausen/Kirchengemeinden/Frickenfelden-Oberasbach-Unterasbach.

https://www.dekanat-gunzenhausen.de/index.php?id=0,742

 

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Liebe Gemeindeglieder,

 

über folgenden Link kommen Sie sowohl zu einem geistlichen Begleiter durch die Passionszeit als auch zu einem geistlichen Begleiter durch die Karwoche und die Ostertage, erstellt jeweils von Pfarrer Martin Fromm, Mitglied des Leitungskreises der Gesellschaft für Innere und Äußere Mission im Sinne der lutherischen Kirche (Neuendettelsau).

Mit diesen geistlichen Begleitern können Sie Hausandachten in der Passions- und Osterzeit durchführen.

https://gesellschaft-fuer-mission.de/arbeitsgebiete/publikationen/

 

 

 

Gottes Segen zu diesem Gedenken an unseren Herrn Jesus Christus, der uns liebt und trägt!

 

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Liebe Gemeindeglieder in Unterasbach mit Frickenfelden

und Oberasbach mit Obenbrunn!

Die derzeitige Fastenaktion der evangelischen Kirche lautet: „Zuversicht! – Sieben Wochen ohne Pessimismus.“ Ich finde, das ist eine ganz schöne Herausforderung! Gerade in diesem Jahr scheint es noch mehr Grund für Pessimismus zu geben als sonst. Angefangen vom Corona-Virus, das uns täglich vor eine neue Gefährdungslage stellt und sehr stark eingreift ins Gesundheitswesen, das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaftsentwicklung über die neue Eskalationsstufe der Flüchtlingsnot, die vor allem durch Machtinteressen und Kriegshandlungen verursacht ist, bis hin zu den alten, unerledigten Aufgaben der Welt im Großen und zu den persönlichen Krisen und Sorgen gibt es so Vieles, was unsere Zuversicht angreift und unserem Pessimismus scheinbar unbeschränkte Nahrung gibt.

Wenn wir allerdings sehen, dass sich die Fastenaktion auf die Passionszeit bezieht, in der wir das Leiden und Sterben unseres Herrn und Heilands Jesus Christus betrachten, ändert sich unsere Lage. Wir lernen, zwischen den aktuellen Schwierigkeiten und dem großen Sinn und Ziel unseres Lebens zu unterscheiden. Wer Zuversicht hat, der muss ja nicht alles schön finden, was ihn gerade bewegt; aber er weiß, dass er auf der Seite des Siegers steht, und mit diesem Zutrauen kann er auch seinen allzu verständlichen Pessimismus überwinden. Die christliche Gemeinde besteht nicht aus Berufs-Sanguinikern, für die immer die Sonne scheint, weil sie einfach keine Probleme sehen. Wir Christinnen und Christen sind Realisten, die sehr wohl das Leid und die Anfechtungen unserer Zeit spüren und sehen, dabei aber den nicht vergessen, der über allem steht: Unser Herr Jesus Christus ist auferstanden! ER hat den Tod besiegt, und ER führt Seine Gemeinde durch den Glauben unaufhörlich und unaufhaltsam in das echte und ewige Leben, das ER schenkt.

Hier kommt nur der Glaube mit. Der Unglaube sieht, wie alles den Bach hinuntergeht. Der Glaube aber sieht den lebenschaffenden Gott am Werk. Und so kann der Glaube auch Notzeiten unbeschadet überstehen, will er weiß, wie und wo Gottes Wege enden.

Martin Luther war ein Mann des Glaubens. Und dieser Glaube war kein frommer Wunsch, sondern eine ganz reale Kraft. So konnte Luther ganz nüchtern sagen: „Wenn Gott lebendig macht, dann tut er es durch den Tod hindurch.“ Das war bei Jesus so. Nach Seinem Leidensweg starb ER am Kreuz auf Golgatha. Aber das war nicht die Endstation. Gott hat diesen Jesus aus dem Tod auferweckt und IHM alle Macht im Himmel und auf der Erde übergeben. Und diese Macht setzt Jesus, der Herr, zur Erfüllung und Vollendung der Heilsgeschichte Gottes ein.

Das griechische Wort für „Kirche“, also die Gemeinschaft der Menschen, die an den Dreieinigen Gott glaubt und Jesus nachfolgt, bedeutet eigentlich: die Gemeinde, die aus dem Machtbereich des Todes heraus  in das Leben aus Jesus gerufen ist. Jesus ist uns vorausgegangen. Wir werden IHM folgen. Durch den Tod ins Leben. Denn der Glaube verbindet uns untrennbar mit Jesus Christus, der Lebensquelle.

Von daher stellt sich die Frage nach Pessimismus und Zuversicht ganz neu. Es geht weder um starke Nerven noch um ein fröhlich gestimmtes Temperament. Es geht um den Glauben, der uns mit dem Ostersieger zusammenschließt. Der Glaube ist das höchste Gut, das es in dieser Welt gibt. Denn er schenkt uns nicht vergängliche Werte, die uns früher oder später nichts mehr nutzen. Der Glaube schenkt uns ewige Werte: die Gerechtigkeit vor Gott; Gottes Gnade; Frieden mit Gott; begründete Zuversicht; Freude, die Zukunft hat; ein sinnvolles Leben im Dienst für Jesus Christus auf dieser Welt; und ein herrliches Leben in der Gemeinschaft mit dem Dreieinigen Gott in der ewigen Welt.

Es schmerzt mich sehr, dass in unserer modernen Welt das Osterfest für viele Zeitgenossen offensichtlich zu einem bloßen Frühlingsfest verkommen ist. Denn Ostern ist etwas ganz anderes als Frühlingsblumen an einem lauen Sonnentag oder bunt eingepackte Schokoladeneier im grünen Nestchen.

Ostern ist Leben durch den Tod hindurch. Leben, das wir brauchen. Leben, das uns im Glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus geschenkt wird.

Das Leben aus der Kraft des Osterwunders heraus gibt uns nicht nur in den sieben Wochen der Passionszeit eine tiefe Zuversicht.

An jedem Tag des Jahres wissen wir den Ostersieger Jesus Christus an unserer Seite:

 

Jesus lebt! Ich bin gewiss, nichts soll mich von Jesus scheiden,

keine Mach der Finsternis, keine Herrlichkeit, kein Leiden.

Seine Treue wanket nicht; dies ist meine Zuversicht.

Jesus lebt! Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben.

Welchen Trost in Todesnot wird ER meiner Seele geben,

wenn sie gläubig zu IHM spricht: „Herr, Herr, meine Zuversicht!“

Christian Fürchtegott Gellert / EG 115, 5+6

 

Für die Wochen der Passionszeit in der jetzigen Krisenlage und

für das Osterfest und die österliche Freudenzeit

wünsche ich Ihnen die ganze Zuversicht auf den

Ostersieger und Herrn des Lebens: Jesus Christus!

Ihr

Manfred Schmitt,

Pfarrer

 

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